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Und am Morgen, noch vor Tage, stand er auf und ging hinaus. Und er ging an eine einsame Stätte und betete dort. (Mk 1,35)
Der Geigenbauer und Buchautor Martin Schleske formuliert am Ende einer Andacht in der es um die Gebetsstille am Morgen geht:
"Das Wertvolle ist jene Zeit, die ich nicht genutzt habe."
Dieser Gedanke fordert uns heraus. Unser eng getakteter Alltag und die Aufrufe in Politik und Gesellschaft, mehr Leistung zu bringen, stehen dem entgegen. Was nun?
Es hilft wohl nur das Ausprobieren, ob ich selber ebenfalls Kraft aus der "ungenutzten" Zeit ziehen kann. Die Sommer- und Urlaubsphase scheint mir ein geeigneter Zeitraum zu sein, um zur Ruhe zu kommen und der Spur Gottes folgen zu können.
Allen Leser:innen wünsche ich dafür gute Erfahrungen. Vielleicht ist zusätzlich auch ein Angebot in unseren Gemeinden hilfreich?
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